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Unser Sigenergy Projekt: 48 Module & DC-Charger

Ein massives Sigenergy Projekt mit 48 Modulen und DC-Charger! Kevin Döhnel zeigt unser... Fokus: Sigenergy Speicher, Sigenergy Sigenstor
⚡ Schnell-Zusammenfassung

Wir haben eines unserer bisher größten Projekte im Einfamilienhausbereich umgesetzt! Auf einem anspruchsvollen Ost-West-Dach in der Nähe von Berlin haben wir stolze 48 Module installiert. Als technisches Herzstück dient ein massives Sigenergy System mit 16 kWh Batteriespeicher, 17 kW Energy Controller und dem integrierten DC-Charger direkt am Carport. Wir zeigen euch, wie wir die gesamte Hausverteilung und die Notstrom-Infrastruktur intelligent aufgeteilt haben.

⏱️ Lesezeit: ca. 4 Minuten | 📅 Erstellt: 02.11.2025 | 🔄 Aktualisiert: 01.09.2026 | ✍️ Autor: Kevin Döhnel

Wir sind hier bei einem tollen Einfamilienhaus in der Nähe von Berlin. Die große Herausforderung bei diesem Sigenergy Projekt: Ein klassisches Satteldach mit Ost-West-Ausrichtung so zu beplanen, dass wir wirklich das absolute Maximum an Modulen auf das Dach bringen. Wie wir das umgesetzt haben und warum die Technik aufgeteilt werden musste, zeige ich euch jetzt.

Unser Sigenergy Projekt: 48 Module & DC-Charger

48 Module: Maßarbeit auf dem Dach

Wie bei Ticon Energy üblich, startete das Projekt mit einer präzisen 3D-Vermessung des Hauses. Mit einem zentimetergenauen Modell konnten wir die Belegung um die Dachfenster und die Abwasserentlüfter exakt berechnen.

💡 Top-Tipp von Kevin Döhnel:
"Abwasserentlüfter auf dem Dach sind keine zwingenden Störkonturen! Man kann sie meistens durch Flachentlüfter austauschen oder so einkürzen, dass man die Module direkt darüber bauen kann. Die Luft kann trotzdem entweichen."

Wir haben hier spezielle Module von Viessmann im edlen “Nadelstreifen-Look” verbaut. In Summe haben wir 48 Module untergebracht und erreichen so eine riesige Leistung von fast 20 kWp. Als Unterkonstruktion nutzen wir hochwertige Novotegra Edelstahldachhaken, die bei den vorhandenen Flachziegeln enorme Stabilität bringen.

Intelligente Aufteilung der Sigenergy Technik

Das eigentliche Highlight dieses Projekts ist die Platzierung der Technik. Für diesen Privatkunden haben wir das System räumlich clever aufgeteilt:

  1. Im Hauswirtschaftsraum (Keller): Hier befindet sich direkt am modernen Zählerschrank das Sigenergy Gateway. Das Gateway übernimmt die Funktion der allpoligen Netztrennung für den echten Notstrom (0 Millisekunden Umschaltzeit) und schaltet das Haus bei Bedarf in den sicheren Inselbetrieb.
  2. Im Geräteschuppen am Carport: Hier steht der massive SigenStor-Turm. Er besteht aus zwei Batteriemodulen (insgesamt 16 kWh Kapazität), dem großen 17 kW Energy Controller und – ganz wichtig – dem integrierten DC-Charger.

Der DC-Charger am Carport

Warum steht der Turm nicht im Haus? Ganz einfach: Wegen des DC-Chargers. Der Kunde wollte sein Auto direkt und verlustfrei mit Gleichstrom laden und die Option für bidirektionales Laden nutzen.

Indem wir den SigenStor direkt im Geräteschuppen platziert haben, sparen wir wertvollen Platz im Keller und haben extrem kurze Wege zum Auto. Wir haben das 10 Meter lange Ladekabel direkt durch die Holzwand des Schuppens nach draußen auf den Carport-Stellplatz geführt. Dort hängt es ordentlich an einem Kabelhalter. So kann das Auto über längere Zeiträume angesteckt bleiben – ideal für das intelligente PV-Überschussladen.

Ein echtes Vorzeigeprojekt

Die Verkabelung zwischen dem Gateway im Keller und dem SigenStor im Gartenhaus haben wir über ein Leerrohr im Erdreich mit einem massiven 10-Quadrat-Kabel und entsprechenden Netzwerkleitungen realisiert (Länge: knapp 25 Meter). Bei knapp 20 kWp Leistung und vier voll belegten String-Eingängen am Wechselrichter ist das eine absolute Bilderbuch-Installation.

Aus meiner Sicht ist das eine der elegantesten Lösungen, wie man ein leistungsstarkes Sigenergy-System mitsamt DC-Lader im Heimbereich verbauen kann.

Wollt ihr euer Eigenheim auch für die Zukunft rüsten? Wir sind euer Photovoltaik Anbieter in Berlin und Brandenburg. Wir planen euer individuelles Projekt und setzen es fachgerecht um. Meldet euch bei Ticon Energy!

Kevin Döhnel

Über den Autor: Kevin Döhnel

Wirtschaftsingenieur für Elektrotechnik (TU) und Geschäftsführer von TICON Energy. Er ist anerkannter Experte für Photovoltaik, bidirektionales Laden und moderne Zählerschrank-Kaskaden in Berlin & Brandenburg.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum wurde das Sigenergy System bei diesem Projekt aufgeteilt?
Die Aufteilung ist ideal, um den Sigenergy DC-Charger direkt am Carport nutzen zu können. Der SigenStor-Turm (Batterie, Wechselrichter und Lader) steht platzsparend im Geräteschuppen, während das Notstrom-Gateway direkt am Zählerschrank im Keller verbleibt. Dies ist besonders wichtig beim Thema Sigenergy Speicher.
Kann man Abwasserentlüfter auf dem Dach mit Solarmodulen überbauen?
Ja. Die Entlüfterrohre können oftmals durch spezielle Flachentlüfter ersetzt oder eingekürzt werden. So lassen sich die Photovoltaik-Module direkt darüber installieren, ohne die Belüftung des Abwassersystems zu stören. Dadurch wird der wertvolle Platz auf dem Dach maximal ausgenutzt.
Wie weit dürfen Gateway und SigenStor voneinander entfernt stehen?
In unserem Projekt haben wir eine Distanz von 25 Metern zwischen dem Gateway im Haus und dem SigenStor im Gartenhaus überbrückt. Wichtig ist dabei lediglich, dass Kabel mit ausreichend großem Querschnitt (hier: 10 mm²) und ein sicheres Netzwerkkabel fachgerecht im Erdreich verlegt werden.

Sehen Sie sich das Video von Kevin direkt hier an:

🔥 Dieses Video wurde bereits über 2.200 Mal auf YouTube angesehen! Schau dir jetzt die spannenden Details in voller Länge an:

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