Wer den passenden Solarteur in Berlin finden möchte, sucht vor allem eines: Vertrauen und echtes Handwerk. In dieser ausführlichen Reportage nehme ich euch direkt mit auf die Baustelle meines privaten Hauses. Wir durchleuchten den gesamten Prozess – von der ersten akribischen Planung bis zur finalen Montage durch unsere eigenen PV-Installateure und testen das bidirektionale Laden.
Den richtigen Solarteur in Berlin finden
Hallo zusammen, hier ist wieder Kevin von TICON Energy. Ich stand vor kurzem genau vor der gleichen Frage wie viele von euch: Ich wollte an meinem eigenen, privaten Haus eine Solaranlage errichten. Wenn ihr auch eine Solaranlage für euer Einfamilienhaus plant und einen kompetenten Solarteur in Berlin finden wollt, wisst ihr, wie viele Gedanken man sich im Vorfeld macht. Nachdem ich lange über die wirklich perfekte Konfiguration für mein Dach nachgedacht habe, dachte ich mir: Warum nehme ich euch nicht einfach mit auf diese Reise?
Wer im Netz nach “Solarteur in meiner Nähe” sucht, wird oft von standardisierten Angeboten und Callcentern erschlagen. Deshalb zeige ich euch in diesem Praxis-Projekt völlig ungeschönt, wie wir bei TICON als waschechter lokaler PV-Installateur aus der Region arbeiten. Wir begleiten den kompletten Weg – von der ersten Planungsskizze über die physische Montage auf dem Dach bis zur fertigen Inbetriebnahme und dem absoluten Highlight: dem bidirektionalen Laden.
Das Wichtigste am Anfang: Die akribische Planung
Bei jedem einzelnen PV-Projekt steht für uns als Solarteur eine Sache absolut im Mittelpunkt: die fundierte Planung. Das ist mir persönlich besonders wichtig. Denn jede Minute Energie und Sorgfalt, die wir am Anfang in die Projektierung stecken, erspart uns später Fehler, Probleme oder Ungereimtheiten bei der Ausführung auf der Baustelle. Wir nehmen diesen Schritt deshalb extrem ernst und überlassen nichts dem Zufall.
Das Allerwichtigste bei der Planung ist für uns der Start beim Kundengespräch vor Ort. Bevor wir auch nur anfangen, ein einziges Solarmodul auf dem virtuellen Dach zu zeichnen, müssen wir erst einmal herausfinden, was überhaupt euer primäres Ziel ist:
- Wollt ihr wirklich komplett alle verfügbaren Dachflächen belegen, um maximale Autarkie zu erreichen?
- Oder machen aufgrund von hartnäckigen Verschattungen (zum Beispiel durch alte Bäume oder Nachbargebäude) nur bestimmte Teilflächen Sinn?
- Habt ihr bereits ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe geplant, die den Strombedarf in den nächsten Jahren massiv in die Höhe treiben wird?
Maßgeschneiderte Anlagen von echten PV-Installateuren
Viele überregionale Online-Anbieter versuchen oft, euch Standard-Pakete in fixen Größen (z. B. immer 10 kWp) zu verkaufen, ungeachtet der tatsächlichen Dachgröße oder eures tatsächlichen Verbrauchs. Wir als lokaler PV-Installateur in Berlin gehen hier bewusst einen anderen Weg. Selbst wenn euer Dach riesig ist: Wenn ihr den produzierten Strom nicht sinnvoll selbst verbrauchen könnt und keine großen Verbraucher geplant sind, planen wir die Anlage genau passend für euer Budget und euren Bedarf. Das ist oft der beste Weg, um auch die aktuelle Photovoltaik-Förderung in Berlin maximal clever und wirtschaftlich auszunutzen.
Wenn der Chef eines Handwerksbetriebs sich die Anlage selbst aufs Dach baut, könnt ihr sicher sein: Hier wird absolut auf Qualität geachtet! Wenn ihr für euer eigenes Projekt eine kostenlose Beratung möchtet, meldet euch jederzeit. Wir kommen als euer lokaler Solarteur direkt zu euch nach Hause.
Outdoor-Installation: Warum der Speicher oft nach draußen muss
Was bei diesem Projekt vielleicht auch noch mal ganz interessant ist: Ihr seht im Video, dass wir uns draußen befinden. Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, mein komplettes Sigenergy-System draußen aufzustellen. Warum? Wer die Berliner Gegend kennt, weiß: Kaum einer hat hier bei den neueren Bauweisen einen riesigen Keller. Das heißt, alles muss irgendwie immer in den Hauswirtschaftsraum (HWR) gequetscht werden. Der Platz dort ist ohnehin immer zu gering für Waschmaschine, Trockner, Heizung und dann auch noch einen massiven Batteriespeicher. Das war für mich eine riesige Motivation, das System nach draußen zu verbannen.
Die andere Motivation ist natürlich das Thema DC-Charger (Gleichstrom-Ladegerät). Wir haben das 10 Meter lange Ladekabel fest am System verbaut. So kann ich auf meinem Parkplatz bequem an beide Autos heranreichen. Es gibt eigentlich keinen Grund, das System nicht draußen aufzustellen, wenn der Platz so perfekt ist wie hier unter meiner Überdachung am Carport.
Die Technik spielt mit: Batterien bis -20 Grad
Jetzt fragt ihr euch sicher: Kann ein moderner Batteriespeicher den harten Berliner Winter im Freien überhaupt überstehen? Ja, absolut! Man hat durch das Sigenergy-System eine enorme Anpassbarkeit. Durch die integrierte Heizung für die Batteriemodule hat man zwar im tiefsten Winter, wenn es sehr kalt wird, minimale Energieverluste. Aber dazu muss man ganz klar sagen: Die meisten anderen Speichersysteme auf dem Markt haben gar keine interne Heizung eingebaut!
Ich könnte hier Hersteller nennen, bei denen die Batterien ab 15 Grad Umgebungstemperatur oder niedriger bereits in die Knie gehen und nicht mehr die volle Leistung abgeben. Hier bei unserem System garantieren wir die volle Einsatzfähigkeit von -20 Grad Celsius bis +55 Grad Celsius. Deutschland und unsere Region sind damit auf jeden Fall komplett abgedeckt. So können wir immer die optimale Be- und Entladeleistung für euer Haus garantieren.
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Bidirektionales Laden (V2H): Die Batterie auf vier Rädern
Das absolute Highlight an meiner privaten Anlage ist jedoch das bidirektionale Laden. Im Video steht mein Kollege Emanuel am Fahrzeug und hat den wuchtigen DC-Ladestecker in der Hand – genau den Stecker, den man sonst immer nur von den großen Schnellladesäulen an der Autobahn sieht. Wenn wir diesen Stecker ans Auto anschließen, dauert die Kommunikationsverbindung aufgrund des komplexen Protokolls einen kurzen Moment (Isolationsprüfung läuft). Aber sobald es anfängt blau zu leuchten, passiert die Magie.
Was machen wir da genau? Wir versorgen in diesem Moment das komplette Haus mit dem Strom aus dem Auto!
Das ist letztendlich die ganze Magie beim bidirektionalen Laden (Vehicle to Home, kurz V2H). Es geht nicht darum, den Strom irgendwo anders herzuschaffen, sondern den riesigen Speicher, den man ohnehin in der Einfahrt stehen hat, aktiv für das Haus zu nutzen. Mein Heimspeicher hier an der Wand hat 18 Kilowattstunden (zwei Module mit je 9 kWh). Das Auto hat aber einen Akku von rund 80 Kilowattstunden! Das ist fast das Viereinhalbfache an Kapazität.
Dieses Konzept gibt uns in der Zukunft unzählige weitere Möglichkeiten. Einmal natürlich die absolute Sicherheit: Wenn hart auf hart die Stromleitung im Viertel einbricht (Blackout), habt ihr einen gigantischen mobilen Akku in der Einfahrt, mit dem ihr euer Haus tagelang versorgen könnt. Und aktuell unterstützen wir mit Sigenergy das “Vehicle to Home”, also den Strom zurück ins Haus zu geben.
Die Zukunft: Vehicle to Grid (V2G)
Die Technik ist sogar schon bereit für “Vehicle to X” (V2X), was in Deutschland vor allem als “Vehicle to Grid” (V2G) diskutiert wird. Das bedeutet, dass man den Strom aus dem Auto auch wieder gewinnbringend ins öffentliche Netz einspeisen kann. Das dürfen wir aktuell in Deutschland regulatorisch noch nicht, aber es steht bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung, dass sich das zeitnah ändern soll. Die großen Autohersteller gehen davon aus, dass das in den nächsten ein bis zwei Jahren ein massives Thema wird. Wenn ihr euch jetzt für dieses System entscheidet, seid ihr hardwareseitig bereits perfekt für die Zukunft aufgestellt!
Ehrliche Beratung zur V2H-Kompatibilität
Das Thema Kompatibilität mit den Autos ist natürlich immer das Spannendste. Es wird sicherlich noch nicht mit ausnahmslos jedem E-Auto auf dem Markt funktionieren, so ehrlich muss man als seriöser PV-Installateur sein. Die Standards sind noch sehr offen und jeder Autohersteller implementiert eigene kleine technische Lösungen.
Wir prüfen deshalb bei jedem Projekt vorab ganz genau, welches Elektroauto ihr fahrt und ob es bereits für bidirektionales Laden (V2H) mit dem Sigenergy-System freigegeben ist. Unser Ziel ist es, euch absolute Sicherheit zu geben, bevor ihr investiert.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum sollte ich gezielt einen lokalen Solarteur in meiner Nähe suchen?
Worauf sollte man bei der Wahl eines PV-Installateurs unbedingt achten?
Spielt der aktuelle Stromverbrauch für den Solarteur bei der Planung wirklich eine so große Rolle?
Funktioniert bidirektionales Laden mit jedem Elektroauto?
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