Wie macht man ein Einfamilienhaus komplett energieautark? Wir von TICON Energy zeigen es euch direkt auf der Baustelle in Hohlendorf bei Berlin. Wir kombinieren eine komplexe Dachanlage (16 kWp) mit 16 kWh Speicher, einer intelligenten Ladesäule und der direkten Wärmepumpensteuerung. Plus: Warum wir alte Solarthermieanlagen konsequent vom Dach schmeißen!
Willkommen auf unserer Baustelle in Hohlendorf
Moin zusammen, hier ist Kevin von TICON Energy! Wir sind tagtäglich als PV-Anbieter in Berlin und Brandenburg unterwegs, um Häuser für die Zukunft zu rüsten. Heute nehme ich euch mit auf eine unserer aktuellen Baustellen in Hohlendorf.
Wir bauen hier für unseren Kunden ein absolutes Sigenergy Komplettsystem. Wer sich überlegt, sein Haus von den steigenden Strompreisen abzukoppeln, bekommt hier das perfekte Praxisbeispiel geliefert: Eine große Photovoltaikanlage, mächtig Speicherkapazität im Keller, clevere Elektromobilität im Carport und das Ganze perfekt verheiratet mit der Heizungstechnik.
Raus mit der Solarthermie, rein mit Photovoltaik!
Fangen wir auf dem Dach an. Der Kunde hat auf der Südseite noch eine klassische In-Dach-Solarthermieanlage aus alten Zeiten installiert. Da im Keller aber die Gasheizung bereits einer modernen Wärmepumpe weichen durfte, haben wir kurzen Prozess gemacht: Die alte Solarthermie fliegt runter!
Warum machen wir das? Ganz einfach: Wir erzielen mit modernen Solarmodulen und einem smarten Heizstab im Wärmespeicher einen wesentlich höheren Gesamtwirkungsgrad. Wenn das Wasser heiß genug ist, ist die alte Solarthermie praktisch tot. Die Photovoltaikanlage hingegen schiebt den restlichen Strom einfach weiter in die Autobatterie, den Heimspeicher oder den ganz normalen Haushalt. So haben wir den alten Platz auf dem Dach genutzt, um sechs leistungsstarke PV-Module zu installieren.
Insgesamt verteilen wir 35 Module auf drei unterschiedlichen Dachseiten (Hauptdach, Gaube, Anbau). Das war früher für die Wechselrichter eine echte Herausforderung. Mit den neuen Sigenergy-Systemen ist das aber ein Kinderspiel, da wir bis zu vier separate String-Eingänge haben. So läuft jede Dachseite völlig isoliert auf ihrer maximalen Leistung.
3D-Modellierung mit der Drohne
Wenn ein Dach wie hier in Hohlendorf durch Gauben, Sat-Schüsseln und Dachfenster extrem viele Störkonturen hat, darf man bei der Planung nicht schätzen.
Deshalb fliegen wir das Haus bei TICON Energy im Vorfeld mit unserer Drohne ab. Aus rund 150 Fotos errechnet unsere Software ein maßstabsgetreues 3D-Modell des Hauses. Darin platzieren wir die Module zentimetergenau. Wenn unsere Jungs zur Montage ausrücken, gibt es auf dem Dach keine bösen Überraschungen mehr. Und der Privatkunde weiß schon bei Vertragsunterschrift exakt, wie sein Haus am Ende aussehen wird.
Ladeinfrastruktur: Warum wir Steckdosen-Wallboxen lieben
Für die Elektromobilität haben wir den Sigenergy AC Charger direkt im Carport installiert. Alle Zuleitungen haben wir unsichtbar hinter einer schicken Holzverkleidung versteckt.
Die Wallbox ist via LAN-Kabel perfekt in das restliche Energiesystem integriert. Ihr steuert bequem über die Sigenergy App, ob beim PV-Überschuss zuerst der Heimspeicher vollgepumpt wird oder das Auto priorisiert laden soll. Wir rüsten übrigens nicht nur Einfamilienhäuser aus, sondern bauen solche intelligenten Ladesäulen auch regelmäßig in der Wohnungswirtschaft und im Gewerbe auf.
Das Herzstück: 16 kWh im Keller
Im Kellerraum war der Platz begrenzt, aber wir haben das kompakte Sigenergy-System perfekt in die Nische gepasst. Der Turm besteht hier aus zwei Batterieblöcken mit jeweils 8 kWh Kapazität. Diese 16 Kilowattstunden sind für eine vierköpfige Familie ein extrem solider Puffer, um auch die Wärmepumpe abends noch mit eigenem Sonnenstrom zu versorgen.
Ein Komplettsystem bedeutet auch ein Komplettumbau des Zählerschranks. Wir haben hier direkt Zählerplätze und FI-Schutzschalter für die Hausanlage und die Wallbox installiert – natürlich absolut normgerecht. Wenn ihr für euer Eigenheim ebenfalls so eine kompromisslose All-in-One Lösung sucht, meldet euch bei unserem Team.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum wird eine alte Solarthermie oft gegen Photovoltaik getauscht?
Wie plant TICON Energy bei Dächern mit vielen Fenstern und Gauben?
Warum verbaut ihr Wallboxen lieber mit einer einfachen Steckdose statt festem Ladekabel?
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