SigenStor oder SigenStack? Wenn wir Gewerbe- und Megawatt-Anlagen bauen, stehen wir oft vor der Wahl. Hier erfährst du, wie wir bei TICON Energy riesige Solaranlagen bis 600 kW durch Kaskadierung realisieren und wann sich welches System am besten eignet.
Solaranlagen im Gewerbe: Wie groß geht es wirklich?
Moin Leute! Wenn wir über Solaranlagen sprechen, denken die meisten sofort an das klassische Einfamilienhaus. Die privaten Anlagen haben meistens um die 10 bis 30 Kilowatt Peak. Aber was passiert, wenn wir für das Gewerbe oder die Industrie bauen? Wie groß können wir die Anlagen mit Sigenergy skalieren? Ich sag’s euch direkt: Wir können damit tief in den Megawattbereich gehen!
Die beiden großen Player in diesem Segment sind der SigenStor und der SigenStack. Beide haben ihre absolute Daseinsberechtigung, aber man muss genau wissen, wann man welches System einsetzt.
Der SigenStor in der Kaskade: Maximale Flexibilität bis 600 kW
Fangen wir mit dem SigenStor an. Der größte einzelne Wechselrichter von Sigenergy liegt hier bei 30 Kilowatt. Das ist für sich genommen schon ordentlich, aber was, wenn wir 300 kW brauchen?
Ganz einfach: Wir kaskadieren! Man braucht keinen gigantischen Zentralwechselrichter, sondern man verschaltet einfach mehrere SigenStor-Wechselrichter miteinander. Das Herzstück dafür ist das Sigenergy Gateway. An ein großes Gateway können wir bis zu 20 Wechselrichter anschließen. Das ergibt eine Leistung von bis zu 600 kW!
Dazu kommt, dass wir an jeden Wechselrichter noch bis zu sechs Batteriemodule hängen können. Das komplette Energiemanagement bleibt dabei gebündelt und läuft sauber über eine App.
Der SigenStack für echte Großprojekte und Batteriefarmen
Und dann haben wir den SigenStack. Das ist das System für die ganz großen Nummern. Hier starten die Wechselrichter erst ab 50 kW und gehen bis 120 kW hoch.
Der Aufbau ist hier ein bisschen anders: Beim SigenStor sitzt der Wechselrichter immer direkt auf dem Batterieturm. Beim SigenStack haben wir einen riesigen Zentralwechselrichter und daneben stehen die Batterietürme, die ihr eigenes Batteriemanagement haben. Außerdem fassen die Akku-Module hier nicht 9, sondern satte 12 Kilowattstunden und haben mehr Wumms bei der Lade- und Entladeleistung. Für große Großprojekte & Ladeinfrastruktur ist das absolut genial.
Das Schöne am SigenStack ist, dass das System komplett outdoor-fähig ist. Ihr gießt ein Fundament, stellt die Dinger draußen vor die Firmenhalle, klemmt den Netzanschluss an und fertig ist die Kiste. Oft bauen wir das auch als reine Batteriefarm, die nur zur Netzstabilität genutzt wird.
Bidirektionales Laden: Welches System gewinnt?
Für viele Firmen ist das Flottenladen ein Riesenthema. Geht bidirektionales Laden bei beiden Systemen? Aktuell läuft das bidirektionale Laden über ein Erweiterungsmodul für den SigenStor. Wenn ihr das in Kaskade baut, könnt ihr problemlos 10 oder 20 Ladepunkte auf dem Firmenhof betreiben, die den Strom aus den Autos ins Gebäude schieben.
Beim SigenStack gibt es dieses spezielle Modul aktuell noch nicht. Ich bin mir sicher, dass Sigenergy da bald nachlegt, aber Stand heute ist der SigenStor für bidirektionales Laden die erste Wahl.
Wenn ihr so ein System für euer Unternehmen plant, stellt uns direkt eine Beratungsanfrage! Wir von TICON Energy gucken uns eure Gegebenheiten an und konzipieren genau die richtige Lösung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viele SigenStor-Wechselrichter lassen sich maximal kaskadieren?
Wann sollte ich den SigenStack anstelle des SigenStor wählen?
Kann ich den SigenStack draußen aufstellen?
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