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KEBA P40 & P40 Pro Wallbox im Test: Endlich kompakt!

Wir testen die neue KEBA P40 Wallbox: Kompaktes Design, PV-Überschussladen (mit 1- auf 3-Phasen Umschaltung) und perfekte Abrechnung für Dienstwagen.
⚡ Schnell-Zusammenfassung

Jahrelang galt die KEBA P30 Wallbox als absolutes Arbeitstier für jede Photovoltaikanlage, war aber für den privaten Carport schlichtweg zu groß und klobig. Mit der brandneuen KEBA P40 und P40 Pro bringt der österreichische Hersteller endlich eine extrem kompakte, designstarke und technisch brillante Ladestation (inklusive dynamischer 1- auf 3-Phasenumschaltung) auf den Markt.

⏱️ Lesezeit: ca. 3 Minuten | 📅 Datum: 03.07.2025 | ✍️ Autor: Kevin Döhnel

In unserer täglichen Photovoltaik Beratung geht es bei TICON Energy längst nicht mehr nur um das bloße Dach. Fast jeder, der heute eine Solaranlage kaufen möchte, plant direkt eine Wallbox für das E-Auto mit ein. Als erfahrener Photovoltaik Anbieter Berlin freuen wir uns daher besonders auf diese Neuvorstellung: Die KEBA P40. Wir packen die “Green Edition” aus und prüfen, was das Gerät in der Praxis taugt.

KEBA P40 & P40 Pro Wallbox im Test: Endlich kompakt!

1. Design & Nachhaltigkeit (Green Edition)

Schon beim Auspacken fällt auf: KEBA meint es ernst mit der Nachhaltigkeit. Die Verpackung kommt komplett ohne Plastik aus und besteht zu 100 % aus Pappe. Die Wallbox selbst wird von KEBA in Österreich CO2-neutral produziert und als “Green Edition” beworben – was sich auch im markanten, leuchtend grünen Ladekabel widerspiegelt.

Das Design der P40 ist deutlich flacher und kompakter als beim bulligen Vorgänger. Ein massiver Vorteil bei der Installation: Während bei der alten P30 das Stromkabel zwingend von oben in die Box geführt werden musste (was in Garagen extrem unschön aussieht), bietet die P40 nun Kabeleinführungen von unten und von hinten. Das sorgt für eine unsichtbare, saubere Optik an der Wand.

2. PV-Überschussladen & Phasenumschaltung

Die wichtigste Funktion, wenn Sie einen Wechselrichter und Solaranlage kaufen, ist das intelligente PV-Überschussladen. Die KEBA P40 kann nahtlos in bestehende Energiemanagementsysteme eingebunden werden.

Der absolute Gamechanger im Vergleich zum Vorgänger: Die dynamische Phasenumschaltung ist jetzt direkt in die Box integriert!

  • Das Problem früher: Die P30 brauchte für das Umschalten von einphasigem Laden (bei wenig Sonne) auf dreiphasiges Laden (bei viel Sonne) eine separate, teure Steuerbox.
  • Die P40: Erkennt den Solarstrom-Überschuss und schaltet völlig automatisch und dynamisch zwischen 1- und 3-phasigem Betrieb um. So wandert selbst die geringste Wintersonne effizient in den Auto-Akku!

3. P40 Pro & Dienstwagen-Abrechnung

Neben der Standardversion (P40) gibt es die erweiterte KEBA P40 Pro Variante. Diese lädt nicht nur mit bis zu 22 kW, sondern ist für den halböffentlichen Bereich, Mehrfamilienhäuser und Tiefgaragen konzipiert. Sie bietet umfangreiche Konnektivität (LAN, WLAN und ein 4G-Modem), um mehrere Ladestationen miteinander zu vernetzen und ein Lastmanagement aufzubauen.

💡 Top-Tipp von Kevin Döhnel:
"Wenn Sie einen elektrischen Firmenwagen fahren und zu Hause laden, nutzen Sie zwingend die Dienstwagen-Edition der P40! Diese verfügt über einen MID- bzw. eichrechtskonformen Stromzähler. Die Wallbox schickt Ihnen am Monatsende vollautomatisch eine saubere PDF-Abrechnung per E-Mail, die Sie direkt bei Ihrem Arbeitgeber zur Erstattung einreichen können."

Festes Kabel oder Steckdose?

Eine oft gestellte Frage: Welche Variante ist besser?

  • Festes 6-Meter-Kabel: Höchste Bequemlichkeit. Sie müssen nicht jedes Mal das schmutzige Kabel aus dem Kofferraum holen. Nachteil: Das aufgerollte (grüne) Kabel hängt immer sichtbar an der Wand.
  • Steckdose (Buchse): Sorgt für eine extrem “cleane” Optik in der Einfahrt. Nachteil: Sie müssen Ihr eigenes Ladekabel immer manuell anstecken.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist die automatische Phasenumschaltung (1ph/3ph) so wichtig?
Ein E-Auto benötigt beim dreiphasigen Laden mindestens 4,1 kW Ladeleistung, damit der Ladevorgang überhaupt startet. Im Winter oder bei bewölktem Himmel liefert die PV-Anlage diesen Überschuss oft nicht. Die Wallbox schaltet dann auf einphasiges Laden um – so beginnt die Ladung bereits ab einem Solarüberschuss von nur 1,4 kW.
Was bedeutet Eichrechtskonformität bei der Wallbox?
Ein eichrechtskonformer Zähler in der Wallbox ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn Sie den geladenen Strom exakt und betrugssicher gegenüber Dritten (z. B. Ihrem Arbeitgeber oder Gästen) abrechnen und in Rechnung stellen möchten.
Wo wird die KEBA Wallbox produziert?
Die KEBA P40 und P40 Pro werden vom österreichischen Elektronik-Spezialisten KEBA direkt in Linz (Österreich) entwickelt und komplett CO2-neutral in Europa produziert.

Sehen Sie sich das Video von Kevin direkt hier an:

🔥 Dieses Video wurde bereits über 350 Mal auf YouTube angesehen! Schau dir jetzt die spannenden Details in voller Länge an:

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Kevin Döhnel

Über den Autor: Kevin Döhnel

Wirtschaftsingenieur für Elektrotechnik (TU) und Geschäftsführer von TICON Energy. Er ist anerkannter Experte für Photovoltaik, bidirektionales Laden und moderne Zählerschrank-Kaskaden in Berlin & Brandenburg.

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