Wie läuft der Bau einer Photovoltaikanlage bei TICON Energy ab? Geschäftsführer Kevin Döhnel nimmt Sie mit zu seinem privaten Haus und dokumentiert in einem dreiteiligen Praxis-Projekt den gesamten Ablauf – von der 3D-Vermessung per Drohne über die Anlieferung bis hin zur Inbetriebnahme seines neuen Sigenergy V2H-Testcenters.
Um die Qualität und Effizienz unserer Arbeit zu demonstrieren, gibt es keinen besseren Weg, als die eigenen Produkte im privaten Alltag zu testen. Kevin Döhnel hat sein eigenes Einfamilienhaus in Berlin-Spandau mit einer Solaranlage inklusive bidirektionalem Laden (V2H) ausgestattet.
Hier sehen Sie den typischen Ablauf eines TICON Energy PV-Projekts, aufgeteilt in die drei Phasen: Planung, Logistik und Inbetriebnahme.
Phase 1: Präzise 3D-Planung per Drohne
Fehler bei der Dachmontage lassen sich am besten vermeiden, wenn die Planung millimetergenau ist. Deshalb gehört bei TICON Energy eine digitale Drohnen-Vermessung zum Standard:
- Der Flug: Wir fliegen das Haus mit einer hochauflösenden Drohne ab und erstellen ca. 100 bis 150 Einzelfotos aus allen Winkeln.
- Das 3D-Modell: Eine Photogrammetrie-Software errechnet daraus ein bemaßtes, dreidimensionales Abbild des Hauses und Daches.
- Die Auslegung: Störflächen wie Fenster, Kamine oder Bäume (Verschattung) werden exakt erfasst. Die Solarmodule werden virtuell platziert und die Strings optimal ausgelegt.
Phase 2: Die Baustellen-Logistik
Die Komponenten einer Solaranlage sind extrem unhandlich: Modultragschienen sind fast 6 Meter lang, ein einzelnes Modul wiegt 23 kg und eine Palette bringt knapp eine Tonne auf die Waage.
- Direktlieferung: Um Transportwege zu minimieren, wird das schwere Montagematerial per Spedition direkt an die Baustelle geliefert und idealerweise im Carport oder der Garage sicher untergestellt.
- Montagestart: Das TICON-Installationsteam bringt am Montag der Installation die empfindliche Elektronik (Wechselrichter, Speicher, Wallbox) direkt im Montagefahrzeug mit, sodass alle Arbeiten nahtlos beginnen können.
Phase 3: Inbetriebnahme des Sigenergy V2H-Testcenters
Für sein eigenes Haus hat sich Kevin Döhnel für den SigenStor von Sigenergy entschieden. Die Besonderheiten dieser Anlage im Praxisbetrieb:
- Outdoor-Aufstellung: Da viele Berliner Häuser keinen Keller besitzen und der Hauswirtschaftsraum oft zu klein ist, wurde das IP66-zertifizierte System einfach im Außenbereich unter dem Carport aufgestellt.
- Gleichstromlader (EV DC Charger): Das System lädt Kevins BMW (84 kWh Batterie) über Gleichstrom (DC) statt Wechselstrom (AC). Ein Ladevorgang von 0 auf 90 % dauert so nur 2,5 Stunden.
- Feineres Solar-Überschussladen: Während AC-Wallboxen meist mindestens 3 bis 4 kW Solarleistung benötigen, um den Ladevorgang zu starten, beginnt das DC-System von Sigenergy bereits ab 1 kW Überschuss zu laden.
V2H-Testcenter in Berlin-Spandau
Da die Autosoftware verschiedener E-Auto-Hersteller das bidirektionale Laden (Vehicle-to-Home) noch sehr unterschiedlich unterstützt, hat Kevin Döhnel sein Haus als offizielles EV DC Testcenter registriert. Kunden können nach Absprache vorbeikommen, ihr E-Auto anschließen und live testen, ob ihr Fahrzeug Strom ins Haus zurückspeisen kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum wird der Speicher von TICON Energy so oft im Außenbereich installiert?
Welchen Vorteil bietet das DC-Laden gegenüber einer normalen AC-Wallbox?
Wie kann ich mein E-Auto im V2H-Testcenter Spandau testen lassen?
Sehen Sie sich das vollständige Video zu diesem Thema hier an: