Skip to content

Praxis-Projekt: So plant und installiert TICON Energy eine Solaranlage

Von der Drohnen-Vermessung bis zum V2H-Testcenter: Kevin Döhnel zeigt den Ablauf eines PV-Projekts am Beispiel seines eigenen Hauses.
⚡ Schnell-Zusammenfassung

Wie läuft der Bau einer Photovoltaikanlage bei TICON Energy ab? Geschäftsführer Kevin Döhnel nimmt Sie mit zu seinem privaten Haus und dokumentiert in einem dreiteiligen Praxis-Projekt den gesamten Ablauf – von der 3D-Vermessung per Drohne über die Anlieferung bis hin zur Inbetriebnahme seines neuen Sigenergy V2H-Testcenters.

⏱️ Lesezeit: ca. 5 Minuten | 📅 Datum: 08.02.2026 | ✍️ Autor: Kevin Döhnel

Um die Qualität und Effizienz unserer Arbeit zu demonstrieren, gibt es keinen besseren Weg, als die eigenen Produkte im privaten Alltag zu testen. Kevin Döhnel hat sein eigenes Einfamilienhaus in Berlin-Spandau mit einer Solaranlage inklusive bidirektionalem Laden (V2H) ausgestattet.

Hier sehen Sie den typischen Ablauf eines TICON Energy PV-Projekts, aufgeteilt in die drei Phasen: Planung, Logistik und Inbetriebnahme.


Phase 1: Präzise 3D-Planung per Drohne

Fehler bei der Dachmontage lassen sich am besten vermeiden, wenn die Planung millimetergenau ist. Deshalb gehört bei TICON Energy eine digitale Drohnen-Vermessung zum Standard:

  1. Der Flug: Wir fliegen das Haus mit einer hochauflösenden Drohne ab und erstellen ca. 100 bis 150 Einzelfotos aus allen Winkeln.
  2. Das 3D-Modell: Eine Photogrammetrie-Software errechnet daraus ein bemaßtes, dreidimensionales Abbild des Hauses und Daches.
  3. Die Auslegung: Störflächen wie Fenster, Kamine oder Bäume (Verschattung) werden exakt erfasst. Die Solarmodule werden virtuell platziert und die Strings optimal ausgelegt.

Phase 2: Die Baustellen-Logistik

Die Komponenten einer Solaranlage sind extrem unhandlich: Modultragschienen sind fast 6 Meter lang, ein einzelnes Modul wiegt 23 kg und eine Palette bringt knapp eine Tonne auf die Waage.

  • Direktlieferung: Um Transportwege zu minimieren, wird das schwere Montagematerial per Spedition direkt an die Baustelle geliefert und idealerweise im Carport oder der Garage sicher untergestellt.
  • Montagestart: Das TICON-Installationsteam bringt am Montag der Installation die empfindliche Elektronik (Wechselrichter, Speicher, Wallbox) direkt im Montagefahrzeug mit, sodass alle Arbeiten nahtlos beginnen können.

Phase 3: Inbetriebnahme des Sigenergy V2H-Testcenters

Für sein eigenes Haus hat sich Kevin Döhnel für den SigenStor von Sigenergy entschieden. Die Besonderheiten dieser Anlage im Praxisbetrieb:

  • Outdoor-Aufstellung: Da viele Berliner Häuser keinen Keller besitzen und der Hauswirtschaftsraum oft zu klein ist, wurde das IP66-zertifizierte System einfach im Außenbereich unter dem Carport aufgestellt.
  • Gleichstromlader (EV DC Charger): Das System lädt Kevins BMW (84 kWh Batterie) über Gleichstrom (DC) statt Wechselstrom (AC). Ein Ladevorgang von 0 auf 90 % dauert so nur 2,5 Stunden.
  • Feineres Solar-Überschussladen: Während AC-Wallboxen meist mindestens 3 bis 4 kW Solarleistung benötigen, um den Ladevorgang zu starten, beginnt das DC-System von Sigenergy bereits ab 1 kW Überschuss zu laden.

V2H-Testcenter in Berlin-Spandau

Da die Autosoftware verschiedener E-Auto-Hersteller das bidirektionale Laden (Vehicle-to-Home) noch sehr unterschiedlich unterstützt, hat Kevin Döhnel sein Haus als offizielles EV DC Testcenter registriert. Kunden können nach Absprache vorbeikommen, ihr E-Auto anschließen und live testen, ob ihr Fahrzeug Strom ins Haus zurückspeisen kann.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum wird der Speicher von TICON Energy so oft im Außenbereich installiert?
Viele Häuser im Berliner Umland haben keinen Keller, wodurch der Platz im Hauswirtschaftsraum knapp ist. Da der SigenStor von Sigenergy nach Schutzklasse IP66 witterungsbeständig ist und über eine intelligente zellgenaue Batterieheizung verfügt (Betrieb von -20 °C bis +55 °C), eignet sich die Montage unter dem Carport oder an der Hauswand hervorragend, um im Haus wertvollen Platz zu sparen.
Welchen Vorteil bietet das DC-Laden gegenüber einer normalen AC-Wallbox?
Neben der höheren Ladeleistung (bis zu 25 kW) und dem schnelleren Ladevorgang liegt der Hauptvorteil im Regelverhalten bei Solarstrom: DC-Laden startet bereits bei einer sehr geringen Solarleistung von ca. 1 kW, während AC-Wallboxen bauartbedingt eine Mindestleistung von 3,6 kW (6 Ampere pro Phase) benötigen. Zudem ist DC die notwendige Schnittstelle für bidirektionales Laden (V2H/V2G).
Wie kann ich mein E-Auto im V2H-Testcenter Spandau testen lassen?
Besitzen Sie bereits ein E-Auto und möchten wissen, ob dieses mit dem Sigenergy-System bidirektional (V2H) geladen werden kann? Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular oder rufen Sie uns direkt an. Wir vereinbaren einen Termin an Kevins Haus in Berlin-Spandau, schließen Ihr Auto an das Test-System an und analysieren die bidirektionale Kommunikation live.

Sehen Sie sich das vollständige Video zu diesem Thema hier an: