Ihr wollt wissen, wie wir bei TICON Energy echte Projekte umsetzen? Ich zeige euch an meinem eigenen Einfamilienhaus in Berlin, wie wir planen, liefern und modernste Sigenergy-Technologie inklusive bidirektionalem Laden (V2H) in der Praxis in Betrieb nehmen.
Vom Plan zum fertigen Kraftwerk: Der TICON-Standard
Hallo Leute, Kevin von TICON Energy hier. Wer eine PV-Anlage für sein Haus plant, will wissen, wer da eigentlich auf dem Dach herumturnt und ob das versprochene Material auch wirklich hält, was es verspricht. Wir sind als zertifizierter PV-Anbieter in Berlin täglich auf Baustellen unterwegs. Heute nehme ich euch mit auf eine unserer Referenzanlagen, wo wir das Sigenergy-System im vollen Funktionsumfang verbaut haben.
Warum ich mein eigenes Haus umbaue? Ganz einfach: Wenn wir unseren Kunden modernste Systeme für den privaten Bereich verkaufen, dann muss ich zu 100 Prozent dahinterstehen. Ich teste die Grenzen unserer Sigenergy Hardware selbst aus, damit ihr später von dieser Praxiserfahrung profitiert. Lasst uns die drei typischen Phasen eines Projekts anschauen.
Phase 1: Millimetergenaue 3D-Vermessung aus der Luft
Eine saubere Montage beginnt weit vor dem ersten Hammerschlag. Niemand hat Bock auf Überraschungen auf dem Dach, weil plötzlich ein Entlüftungsrohr im Weg ist. Deswegen machen wir das richtig. Wir starten unsere Planung mit einem hochpräzisen Drohnenflug.
Wir lassen die Drohne steigen und schießen gut und gerne 150 detaillierte Fotos aus allen erdenklichen Winkeln. Diese packen wir dann in unsere Photogrammetrie-Software. Daraus entsteht ein perfektes 3D-Modell des Daches. Jedes Fenster, jeder Schornstein und sogar der nervige Baum vom Nachbarn, der abends Schatten wirft, sind erfasst. So können wir am Rechner die Strings exakt auslegen und verhindern jeden noch so kleinen Planungsfehler.
Phase 2: Schwermetall anliefern – Die Baustellen-Logistik
Wenn ihr euch für Solarmodule entscheidet, müsst ihr wissen: Das Zeug ist riesig und verdammt schwer. Die Montageschienen sind fast sechs Meter lang, eine komplette Modulpalette wiegt gut und gerne mal eine Tonne. Das schleppt man nicht mal eben so im Handgepäck an.
Damit wir bei euch vor Ort keine Zeit verlieren und die Straßen nicht blockieren, lassen wir das schwere Montage-Equipment per Spedition direkt anliefern. Im Idealfall parkt das Zeug sicher in eurem Carport oder der Garage. Wenn unsere Installateure dann am Montagmorgen bei euch aufschlagen, bringen wir im Sprinter die wirklich empfindliche Elektronik wie den Wechselrichter, den Speicher und die Ladesäule mit. So greift alles nahtlos ineinander und der Aufbau flutscht.
Phase 3: Sigenergy Outdoor-Montage und V2H-Laden
Kommen wir zum absoluten Highlight an meinem Haus: dem Sigenergy System. In Berlin haben sehr viele Häuser keinen großen Keller und der Platz im Hauswirtschaftsraum reicht oft gerade mal für die Waschmaschine. Das ist bei mir nicht anders. Deshalb steht mein SigenStor Speicher einfach draußen unter dem Carport. Das System ist IP66-zertifiziert und juckt sich nicht an Regen oder Frost.
Das Herzstück meiner Anlage ist der Gleichstromlader (DC Charger). Statt wie üblich Wechselstrom ins Auto zu pumpen, laden wir den Akku meines Wagens direkt mit DC-Power. Das lädt den großen Akku extrem zügig auf. Noch viel geiler ist aber das Verhalten bei wenig Sonne: Die Anlage fängt schon bei lächerlichen 1 kW Solarüberschuss an zu laden. Da geben herkömmliche Ladesäulen noch lange nicht den Startschuss.
Außerdem unterstützt das System V2H, also Vehicle-to-Home. Ich kann den Strom aus dem Auto zurück ins Haus schieben. Weil das auf dem Markt aber noch ziemlich neu ist und viele Autohersteller da noch mit der Software kämpfen, prüfen wir bei jedem Projekt ganz genau, ob euer Elektroauto bereits V2H-kompatibel ist. Egal ob Einfamilienhaus oder fette Fuhrparks im Gewerbe – wir testen aus, was in der Realität wirklich funktioniert.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum plant TICON Energy die Dächer mit einer Drohne?
Darf der Sigenergy Batteriespeicher wirklich draußen stehen?
Welche Vorteile bringt das DC-Laden an der eigenen Solaranlage?
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