Welches Panel holt die meiste Leistung vom Dach? Wir bei TICON Energy testen die Giganten LONGi X10 und AIKO Neostar 3S+ im direkten Vergleich. Erfahrt alles über HPBC 2.0 vs. ABC Zelltechnologie, reale Wirkungsgrade und warum die Wahl des richtigen Moduls euer Projekt extrem beeinflusst.
Der absolute Härtetest: Welches Modul gehört auf euer Dach?
Hallo zusammen, hier ist Kevin von TICON Energy aus Berlin. In unseren täglichen Beratungen zu neuen Photovoltaik-Projekten kommt eine Frage immer wieder auf: Welches Solarmodul ist aktuell wirklich das Maß der Dinge? Die Entwicklung geht wahnsinnig schnell voran, und 2026 dominieren zwei Namen ganz klar die Diskussionen in der Fachwelt: Das LONGi X10 und das AIKO Neostar 3S+.
Beide Hersteller versprechen maximale Power und höchste Effizienz. Aber wenn wir die Dinger hier in der Region bei echten Bedingungen auf die Dächer schrauben, fallen uns in der Praxis gravierende Unterschiede auf. Als euer lokaler PV-Anbieter in Berlin habe ich mir die technischen Datenblättern nicht nur angeschaut, sondern ich bewerte das aus der Brille des Installateurs.
LONGi X10: Massive Zuverlässigkeit und extreme Effizienz
Starten wir mit dem LONGi X10. LONGi ist der weltweite Platzhirsch bei der Waferproduktion und weiß absolut, wie man robuste Module baut. Das X10 bringt die sogenannte HPBC 2.0 Zelltechnologie mit. Dahinter verbirgt sich eine Weiterentwicklung der ohnehin schon starken Back-Contact-Zellen.
Was mir als Handwerker extrem gefällt: Das Ding hat einen Wirkungsgrad von über 23 Prozent und verhält sich bei Schwachlicht richtig stark. Wenn der Berliner Himmel im November mal wieder grau in grau ist, liefert das X10 immer noch sauber ab. Zudem glänzt LONGi mit einer unfassbar niedrigen Degradation. Selbst nach 30 harten Jahren auf dem Dach garantiert der Hersteller noch fast 89 Prozent der Nennleistung. Das gibt unseren Kunden und uns bei Gewerbeprojekten eine unglaubliche Sicherheit.
AIKO Neostar 3S+: Die Technologie der schwarzen Spitzenklasse
Auf der anderen Seite haben wir den aggressiven Herausforderer AIKO mit dem Neostar 3S+. AIKO geht technologisch voll auf Angriff und nutzt die ABC-Zelltechnologie (All Back Contact). Da sitzen die Leiterbahnen komplett auf der Rückseite. Das Ergebnis? Die Sonne knallt voll auf die Zelle, ohne dass störende Busbars den Ertrag bremsen.
Mit einem Wirkungsgrad von über 24 Prozent setzt AIKO aktuell Maßstäbe. Aber nicht nur die Leistung ist krass, auch die Optik. Das Modul ist tiefschwarz und sieht auf modernen Dächern einfach brutal gut aus. Auch wenn es mal richtig heiß wird im Sommer, performt das AIKO dank super Temperaturkoeffizienten extrem stabil. Es ist eine absolute Premium-Wahl für architektonisch anspruchsvolle Objekte in der Wohnungswirtschaft.
Die Entscheidung: Was verbauen wir bei TICON Energy?
Am Ende des Tages entscheidet euer spezielles Projekt. Wollt ihr eine grundsolide, millionenfach bewährte Technik mit einer massiven Langzeitgarantie? Dann greifen wir zum LONGi X10. Legt ihr hingegen den absoluten Fokus auf die maximal mögliche Effizienz auf kleinster Fläche und eine perfekte schwarze Optik, dann ist das AIKO Neostar 3S+ euer Kandidat. Wir kombinieren beide Spitzenmodule sehr oft mit hochmodernen Speichersystemen, weil erst das Gesamtpaket aus guten Modulen und starker Leistungselektronik den Unterschied macht. Meldet euch bei uns, wir planen das für euer Dach komplett durch.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet die HPBC 2.0 Technologie vom ABC-Verfahren?
Welches Modul liefert bei Verschattung den besseren Ertrag?
Kann ich diese Module für mein Gewerbeprojekt nutzen?
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