Tagelanger Stromausfall in Berlin-Zehlendorf: Über 45.000 Menschen saßen im Januar 2026 im Dunkeln. Kevin Döhnel berichtet von einem echten Härtetest eines TICON-Kunden, dessen Haus dank einer Sigenergy-Anlage mit Schwarzstartfähigkeit und Generator-Kopplung handlungsfähig blieb, während rundherum nichts mehr ging.
Großflächige Stromausfälle häufen sich im Berliner Netz. Nach dem tagelangen Blackout im Südosten Berlins folgte im Januar 2026 ein schwerer Netzausfall in Berlin-Zehlendorf, bei dem über 45.000 Menschen tagelang ohne Strom und Heizung auskommen mussten.
Einer unserer Kunden, dessen Haus in Zehlendorf wir Mitte 2024 mit einer Sigenergy SigenStor Solaranlage (10 kWp Süd-Ausrichtung, 10 kWh Speicher) und einem Notstrom-Gateway ausgestattet haben, hat den Härtetest live miterlebt.
Erfahren Sie hier seinen Erfahrungsbericht und wie die intelligente Kopplung aus Speicher, Notstrom und Generator funktioniert.
Zehlendorf-Blackout: Der Erfahrungsbericht
Der Stromausfall startete an einem Samstagmorgen um Punkt 06:00 Uhr – der ungünstigste Zeitpunkt für jeden Solarspeicher, da die Batterie nach der Nacht ihren niedrigsten Ladestand (SOC) erreicht hat.
Da die Notstromreserve im Speicher recht niedrig eingestellt war, lief die Versorgung im Haus zunächst nur für knapp eine Stunde. Doch dann zeigte das System seine wahre Stärke:
- Schwarzstartfähigkeit: Sobald die Januarsonne aufging, bootete sich das Solarsystem vollkommen autark und ohne Netzspannung wieder hoch (sog. Schwarzstart). Da der Schnee dank des steilen Süddachs schnell abrutschte, lieferte die PV-Anlage tagsüber ausreichend Strom.
- Elektrische Jalousien gerettet: Während viele Nachbarn im Stockdunkeln saßen, weil ihre elektrischen Rollläden geschlossen und ohne Netzstrom blockiert waren, konnte unser Kunde die Jalousien dank des solar erzeugten Inselstroms sofort öffnen.
- Not-Heizbetrieb: Die erzeugte Energie reichte aus, um die Steuerung der Heizung zu betreiben und den Warmwasserspeicher aufzuheizen.
Zwar reichte die Januarsonne nicht aus, um den 10-kWh-Speicher für die gesamte Nacht komplett aufzuladen, doch tagsüber war das Haus vollständig versorgt und handlungsfähig.
Unendlicher Notstrom: Die Kopplung mit einem Generator
Wer sich gegen tagelange Stromausfälle im Winter absichern möchte, stößt mit reinen Solarspeichern an Kapazitätsgrenzen. Ein herkömmlicher Notstromgenerator (Diesel/Benzin) ist als Standalone-Lösung für ein Haus jedoch unpraktisch:
- Ineffizienz: Ein Generator, der 24 Stunden im Standgas läuft, nur um im Notfall ein paar Lichter zu versorgen, verbraucht Unmengen an kostbarem Kraftstoff.
- Schieflast-Probleme: Einphasige Verbraucher im Haus (z. B. Herdplatten, Waschmaschinen) belasten die drei Phasen eines standardmäßigen 3-Phasen-Generators ungleichmäßig, was zu Schäden oder Abschaltungen führen kann.
Die Sigenergy Smart Port Lösung
Das Sigen Gateway löst dieses Problem über einen integrierten Smart Port mit einer automatischen Startsignalleitung für Generatoren:
- Der Akkubetrieb: Das Haus läuft völlig geräuschlos und effizient über den SigenStor Solarspeicher.
- Der Ladebefehl: Fällt der Batteriestand im Notstrombetrieb unter 20 %, sendet das Gateway ein Startsignal an einen angeschlossenen Dieselgenerator.
- Optimale Auslastung: Der Generator startet automatisch und läuft für 1 bis 2 Stunden unter Vollast (dem effizientesten Betriebspunkt eines Verbrennungsmotors), um die Batterie mit maximaler Leistung wieder aufzuladen.
- Abschaltung: Sobald die Batterie voll ist, schaltet das System den Generator wieder ab. Das Haus wird wieder tagelang leise über die Batterie versorgt.
Diese Kombination spart massiv Kraftstoff, schont den Generator vor Verschleiß und ermöglicht den Einsatz eines deutlich günstigeren Standard-Generators.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was bedeutet „Schwarzstartfähigkeit“ bei einer PV-Anlage?
Kann ich jeden beliebigen Generator an das Sigen Gateway anschließen?
Wird das Notstrom-Gateway durch Förderprogramme bezuschusst?
Sehen Sie sich das vollständige Video zu diesem Thema hier an: